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05.02.2010 - 14.03.2010
Arja Hyytiäinen
ahnungen - aavistuksia
Eröffnung: Freitag, 5. Februar um 19.00 Uhr
Die Fotografin Arja Hyytiäinen ist eine Reisende. Sie stammt aus dem
schwedisch-finnischen Grenzgebiet und lebt zwischen Berlin und
Paris. Die Kamera ist ihr ständiger Begleiter. Immer in Bewegung ist
sie eine sehr aufmerksame Beobachterin. Im Zentrum ihrer
fotografischen Arbeit steht der Mensch. Ob in einem kleinen Dorf in
Moldawien oder in Berlin-Kreuzberg, überall fotografiert sie das
wirkliche Leben. Sie wendet sich dem Gegenüber sehr direkt zu und
scheut auch die Begegnung mit Menschen am Rande der Gesellschaft
nicht. Ihre analog fotografierten, schwarz-weißen Fotos zeigen
spontane Situationen. Aber sie hält den Augenblick kurz vor der
Veränderung so konzentriert und intensiv fest, dass die Fotos wie
Inszenierungen, wie ausgesuchte Stills aus einem Film wirken. Arja
Hyytiäinen arbeitet mit Licht und Dunkelheit und lässt damit eine
Atmosphäre von Stille, Abgeschiedenheit entstehen. Die Bearbeitung
der Bilder in der Dunkelkammer ist für sie ein wichtiger
gestalterischer Akt.
Arja Hyytiäinen lebt ihre Kunst. Die Verbindung zu ihren Fotos
dokumentiert sie in biografischen Notizen, manchmal direkt auf den
Arbeiten. Ihre subjektive Erfahrung in befremdlichen Begegnungen
verdichtet die Künstlerin zu starken Stimmungs-bildern, die Normen
und Normalität in Frage stellen.
Eine öffentliche Führung durch die Ausstellung findet am Sonntag 28.
Februar 2010 um 11.30 Uhr statt.
Wir bedanken uns für die freundliche Unterstützung der Ausstellung
durch das Land Niedersachsen und die EWE-Stiftung.
Öffnungszeiten der Ausstellung Mi - Fr von 16 -
18 Uhr Sa + So 11 - 13 Uhr und nach Vereinbarung
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