| 28.08. - 04.10. 2009 Pauline Kraneis Eröffnung am Freitag, den 28. August 2009 um 19 Uhr Die Zeichnung steht im Zentrum der künstlerischen Arbeit von Pauline Kraneis. Das Interesse der Künstlerin gilt dem realen wie dem mentalen Raum. Ausgangspunkt ihres Schaffens ist die Auseinandersetzung mit urbanen Strukturen, mit privaten oder öffentlichen Räumen. Mit dem Medium der Zeichnung werden Räume, Raumausschnitte, architektonische Gegebenheiten, Strukturen, Muster analysiert, dekonstruiert, letztlich umgeordnet, komponiert, verdichtet zu neuen Raumbildern: "Bausteine eines sich fortwährend erweiternden Kosmos“ (Pauline Kraneis). In der Auseinandersetzung mit dem Thema Raum wird in ihren Arbeiten die zunehmende Bedeutung von Leerstellen, Zwischenräumen, Freiflächen, von Übergangsräumen - Schnittstellen zwischen Innen und Außen - sichtbar. Grenzen, zwischen Zwei- und Dreidimensionalität, der Bruch zwischen der realen Erlebniswelt und dem abstrakten mentalen Raum sind Gegenstände des künstlerischen Interesses. Die von Kraneis bearbeiteten Räume, Strukturen, Muster erscheinen dem Betrachter eng mit ihm Bekanntem verbunden, jedoch schafft ihre Umformung, Umordnung, Neuordnung eine Distanz zum täglichen Erleben. "Das Dargestellte erscheint wie ein kleiner Ausschnitt aus einer Welt, die es zu entdecken und zu erobern gilt.“ (Bettina Steinbrügge) Damit zielen Pauline Kraneis’ Arbeiten auf einen physisch wie mental mobilen Betrachter. Lücken, Brüche, Freiflächen, ständige Verschiebungen der Perspektive, Nähe und Ferne verlangen nicht nur Mobilität des Auges, sondern ebenso die körperliche Mobilität im Raum und darüber hinaus - die mentale Beweglichkeit in der aktiven Wahrnehmung des "sich fortwährend erweiternden Kosmos“. Die Ausstellung wird gefördert durch das Land Niedersachsen. Führung durch die Austellung am
| ![]() Pauline Kraneis, Parkett, 2008, Kreppband auf Wand und Boden, Galérie du Collège Marcel Duchamps, Châteauroux, Frankreich
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